Fatbike

In meiner Pension finde ich Zeit, dem Radfahren mehr Raum zu geben. Zunächst beschränken sich meine Touren auf regelmäßige ca. 50-Kilometer-Runden. Von Katsdorf aus nach St. Georgen, Mauthausen und Au, mit einer kleinen Erfrischung und der Rückweg über Schwertberg, Hartl und Thal. Der Wunsch nach Abwechslung wächst und ich wage mich in neue Gegenden bis nach Rechberg. Auf diesen Strecken fühle ich mich zunächst sicherer auf Straßen, die ich auch mit dem Auto kenne. Der Verkehr mit Autos und LKWs macht das Fahren laut, anstrengend und gefährlich. Ich merke, dass dies nichts für mich ist, wenn ich längere Strecken zurücklegen möchte.

Um Sicherheit und Planung zu erhöhen, wähle ich die Fahrrad-App Komoot. Sie zeigt mir kleinere Straßen und Güterwege statt der Hauptverkehrsstraßen und meine erste Ausfahrt über Komoot führt mich zum Haarlandberg. Die Begeisterung war riesig und es wächst der Gedanke, längere Touren leichter zu bewältigen. Ich will einen Motor, der bei längeren Anstiegen nicht zu warm wird, beim Keyde Hinterrad Motor war dies der Fall. Also plane ich den Umstieg auf einen Bafang-Mittelmotor (750 W). Mein Wunschrad war ein Fatbike, doch die Passform im Tretlager gestaltet sich zunächst als nicht lösbar, weshalb ich schließlich auf einen größeren Motor umsteigen muss. 1000 W von Bafang, ergänzt durch einen 20 Ah 48 V Akku. Die Kosten summieren sich auf rund 1400 Euro für den Umbau samt neuem Rad und ich habe bald ein blaues Fatbike mit 4 Zoll breiten Reifen bereit für neue Höhen.

Ein Gasgriff macht das Rad perfekt, Fredi baute sein Rad ebenfalls um und so starteten wir gemeinsam unsere ersten Ausfahrten. Ernst und Franz kommen gelegentlich dazu und so entsteht unsere GenussRadler-Runde, eine kleine Gemeinschaft, die Radfahren wieder als reinen Genuss erlebt.
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